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Ausländerfeindlichkeit bedeutet Wirtschaftsfeindlichkeit

Der Mittelstand in Bayern benötigt dringend mehr Fachkräfte durch Zuwanderung

20.04.2015 - Die jüngsten Ergebnisse der „Mitte“-Studie der Universität Leipzig zeigen, dass in Bayern die Ausländerfeindlichkeit weitaus höher ist als landläufig vermutet. Für die bayerische Wirtschaft kann dies schon mittelfristig zum Problem werden.

Der Liberale Mittelstand in Bayern warnt vor einer ausländerfeindlichen Haltung in Bayern. „Wir sind dringend auf mehr Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen“, so Ursula Lex, Vorsitzende des Liberalen Mittelstands in Bayern. „Bis 2050 werden in Deutschland rund 10 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Qualifizierte Arbeitnehmer werden aber nur dahin gehen, wo sie auch willkommen sind. Wer ausländischen Kräften ablehnend gegenüber tritt, wendet sich auch gegen den Erfolg unserer Wirtschaft“, so Ursula Lex weiter.

Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße vom Mittelstand abhängig. Bundesweit repräsentiert der Mittelstand 55% der gesamten Wirtschaftsleistung und 36% des gesamten Umsatzes. 60% aller sozialversicherungspflichtigen Bürger finden ihren Arbeitsplatz bei einem mittelständischen Unternehmen.

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